2012

Workshop in Leipzig am 11. 5. 2012

Das Universitätsarchiv Leipzig begrüßte den Mitteldeutschen Archivverbund erstmals am Standort in der Prager Straße und stellte den Kollegen die Arbeitsmöglichkeiten in den neuen Magazinen vor.

Besonders die Sicherheitsvorkehrungen im Archivbereich spielten eine Rolle. In einem praktischen Teil folgte eine Löschübung mit Handfeuerlöschern, bei der Vor- und Nachteile von Wasser- und CO2 -Löschern für Archive diskutiert wurden und jeder Teilnehmer die verschiedenen Typen ausprobieren konnte.

Im zweiten Teil  stand das Thema  “Digitalisierung und Webpräsentation von Archivalien” auf der Tagesordnung. Zunächst präsentierte die Fa. Staude GmbH einen Mikrofilmscanner, außerdem stellte die Fa. MIK-CENTER GmbH einen Buchscanner vor, der ein berührungsloses Scannen im Auflichtverfahren ermöglicht.  Die praktische Anwendung bei  Archivalien in verschiedenen Formaten konnte anschließend getestet werden und ergab einen lebhaften Erfahrungsaustausch.

Das Universitätsarchiv Leipzig stellte danach sein Konzept der Webpräsentation von Archivalien vor und zeigte einige Möglichkeiten, aus den vorhandenen Datenbanken neue Angebote für Benutzer zu generieren, wie eine vertiefte Webrecherche, die übergreifende Suche über alle Datenbanken oder die Vornamensuche. Eine intensive Diskussion über die Möglichkeiten und Grenzen der jeweils genutzten Software, Fragen des Datenschutzes, die Kernaufgaben der Archive und die Chancen der Digitalisierung schloss sich an.

 

 

Archivtagung „Potenziale, Kooperationen und Grenzen der Universitätsarchive“ an der TU Dresden, 29.11.2012

zum Programm der Tagung

Tagung im Rektoratsgebäude

Anlässlich des 60jährigen Bestehens des Universitätsarchivs an der TU Dresden fand am 29. November 2012 die Tagung des Mittedeutschen Archivverbundes statt, die diesmal unter dem Motto „Potenziale, Kooperationen und Grenzen der Universitätsarchive“ durchgeführt wurde.
Nach begrüßenden Worten des Prorektors für Universitätsplanung Prof. Karl Lenz, führte Dr. Matthias Lienert, Direktor des Universitäzsarchiv Dresden mit seinem Eingansgvortrag kurz in die Geschichte seines Archives ein.
Dr. Blecher referierte über das Universitätsarchiv Leipzig als Anlaufstelle für internationale Forschungen unter besonderer Berücksichtung der Online-Recherche. Stephan Luther sprach über seine Erfahrungen zum Universitätsjubiläum der TU Chemnitz, wobei er neben der positiven Öffentlichkeitswahrnehmung auch die Anstrenungen bei der Erarbeitung einer Universitätsgeschichte hervorhob.

Die am Nachmittag folgenden Vorträge hatten die Wahrnehmung der Universitätsarchive in der Öffentlichkeit im Fokus. Dr. Marion Stascheit sprach über positive Wahrnehmungen des Hochschularchivs Mittweida, seit den 1980er Jahren, Dr. Angela Hartwig stellte den Professorenkatalog an der Universitäts Rostock vor.

Ebenso kamen Referenten der Universitätsarchive Budapest und der Archive der Akademie der Wissenschaften in Prag und Warschau zu Wort, die stellvertretend für die grenzüberschreitenden Archivkooperationen der Einladung nach Dresden folgten.
Die daran anschließende Podiumsdikussion behandelte die Problematik der digitalen Langzeitarchivierung. Neben dem Vertreter des Zentrums für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen, Ralph Müller-Pfefferkorn, nahm daran der Leiter des Universitätsarchivs Saarbrücken, Dr. Wolfgang Müller, teil. Durch die aktuelle Problemlage entstand eine rege Diskussion.
Zum Abschluß führten Herr Dr. Lienert und seine Mitarbeiter (Frau Wiese, Frau Buchwald und Herr Becker) die rund 50 Tagungsteilnehmer durch die TU-Archive.