2011

Veranstaltungen 2011

Tagung und Ausstellungsbesuch in Chemnitz, Juli 2011

Im Rahmen der Tagung haben wir diskutiert, wie die Archive in die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Universitäts- und Hochschuljubiläen eingebunden sind. Dazu besuchten wir auch eine Sonderausstellung im Industriemuseum Chemnitz. Für die TU Chemnitz hat das Universitätsarchiv in Zusammenarbeit mit dem Industriemuseum die Sonderausstellung zum Universitätsjubiläum „Wissen, was gut ist. 175 Jahre TU Chemnitz“ konzipiert und umgesetzt.

Hochschularchive und Hochschuljubiläen

Tagungsort:
Technische Universität Chemnitz
Altes Heizhaus (Innenhof)
Straße der Nationen 62
09111 Chemnitz

07.07.2011

13:00 Uhr
Stephan Luther: Begrüßung

13:30 Uhr
Dr. Marek Durczansky: Die Prager Universitätsjubiläen 1848 und 1948

14:45 Uhr
Marcus Müggenburg: Weiterführung von Universitätsgeschichte nach dem Jubiläum in Jena

15:30 Uhr
Dr. Angela Dolgner: Tradition ist bewahrter Fortschritt, Fortschritt ist weitergeführte Tradition. Jubiläen an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle an der Saale

16:15 Uhr
Dr. Jens Blecher: Organisatorisches zum mitteldeutschen Archivverbund

08.07.2011

10:00 Uhr
Dr. Angela Hartwig: Der lange Schatten der 600jährigen Leuchte des Nordens. Die Vorbereitung des Rostocker Universitätsjubiläums 2019

10:45 Uhr
Mario Steinebach: Alle 25 Jahre wieder. Jubiläen als PR‐Instrument für Hochschulen

13:00 Uhr
Stephan Luther: Wissen, was gut ist. Eine Jubiläumsausstellung. (im Industriemuseum Chemnitz, Zwickauer Straße 119)

Workshop und Podiumsdiskussion in Jena, Februar 2011

In der vergangenen Dekade konnten Universitäten des mitteldeutschen Raumes beeindruckende Jubiläen feiern: 600 Jahre Universität Leipzig, 500 Jahre Universität Halle-Wittenberg und 450 Jahre Universität Jena zeigten, dass Mitteldeutschland nicht nur in der Gegenwart eine reich strukturierte und lebendige Bildungslandschaft ist. Diese Jubiläen machten auch bewusst, dass Mitteldeutschland bereits seit dem Mittelalter eine zentrale Universitätslandschaft ist. Die Region beherbergte lange Zeit sowohl eine der ältesten als auch die größten deutschen Universitäten.

Auch dank dieser Jubiläen ist die Universitätshistoriographie in den vergangenen 15 Jahren wichtige Schritte voran gekommen, das Wissen um die Geschichte der mitteldeutschen Universitäten konnte erheblich erweitert werden. Doch die Fragen an die Universitäten und ihre Geschichte bleiben, es gibt weiterhin erhebliche Desiderate zu konstatieren: Denn die Arbeiten nehmen – den natürlichen Umständen eines Jubiläums geschuldet – zumeist nur eine einzelne Hochschule gleichsam als Solitär in den Blick. Die Universitätslandschaft Mitteldeutschland wird auf diese Weise rückwirkend fragmentiert, so dass wichtige Erkenntnismöglichkeiten nicht ausgeschöpft werden können.

Um dieses Potenzials nicht verlustig zu gehen und aktuelle Projekte in Archiven und Sammlungen miteinander zu vernetzen und neue anzuregen, findet der gemeinsame Workshop „Mitteldeutsche Universitätslandschaft auf dem Weg: Archive und Sammlungen“ statt.

Programm zum Workshop
„Mitteldeutsche Universitätslandschaft auf dem Weg: Archive und Sammlungen“

Termin: Mittwoch, 09. Februar 2011
Ort: Rosensäle, Fürstengraben 26, 07743 Jena
Ansprechpartner: PD Dr. Joachim Bauer, Universitätsarchiv

joachim.bauer@uni-jena.de, Tel. 03641-940090, Fax. 03641-940092

10.30 Uhr
Begrüßung durch Prof. Dr. Klaus Dicke, Rektor der Friedrich-Schiller-Universität Jena

11.00 Uhr
Fördermöglichkeiten für Projekte in Archiven und Sammlungen
Dr. Kerstin Rötzler (Servicezentrum Forschung und Transfer, Jena)

14.00 Uhr
Das Papyrus- und Ostrakaprojekt Halle-Jena-Leipzig
Prof. Dr. Rainer Thiel (Jena), Dr. Kerstin Rötzler (Servicezentrum Forschung und Transfer, Jena)

15.30 Uhr
Mitteldeutscher Verbund der Hochschularchive und Sammlungen:

„Verstetigung universitätsgeschichtlicher Forschungen – Universitätsgeschichtliche Forschungsstellen“

Projekte im Verbund:

1. Datenbank der Verfolgten in der SBZ/DDR
Dr. Jens Blecher (Leipzig)

2. Mitteldeutscher Gelehrtenkatalog
PD Dr. Joachim Bauer (Jena) und Dr. Ralf-Torsten Speler (Halle)

18.00 UhrPodiumsdiskussion: Die Internationalisierung von Forschung und Lehre und die Perspektiven mitteldeutscher Universitäten
Prof. Dr. Klaus Dicke (Jena), Prof. Dr. Martin Schlegel (Leipzig), Prof. Dr. Udo Sträter (Halle), Prof. Dr. Notker Hammerstein (Frankfurt/Main)