Zimmer mit Aussicht 1839

“Aussicht aus dem Carcer Nr. IV. im Anfang des Monats April 1839, als der Bau des Hauses des Dr. Schwartze begonnen wurde”. Zeichnung von Rudolph Christian Weinlig. "Aussicht aus dem Carcer Nr. IV. im Anfang des Monats April 1839, als der Bau des Hauses des Dr. Schwartze begonnen wurde". Zeichnung von Rudolph Christian Weinlig.

 

“Aussicht aus dem Carcer Nr. IV. im Anfang des Monats April 1839, als der Bau des Hauses des Dr. Schwartze begonnen wurde”. Zeichnung von Rudolph Christian Weinlig.

Rudolph Christian Weinlig wurde zu 6 Wochen Karzerstrafe wegen Beteiligung an Duellen verurteilt. Rudolph Christian Weinlig, geboren 1818 in Dresden, hat sich am  08.04.1837 für Medizin immatrikuliert. Als Wohnung gibt er die Thomasschule an. Sein Medizinstudium wird seit 1837 mit dem Stieglitzischen Stipendium finanziert, das Studienende ist für Ostern 1841 festgesetzt.

Sein Vater war der berühmte Christian Theodor Weinlig ( 25. Juli 1780 in Dresden – 7. März 1842),  Lehrer Richard Wagners und Clara Schumanns,  Thomaskantor und Musiktheoretiker. Er besuchte von 1797 ab die Universität zu Leipzig, bestand 1803 das Examen. Von 1814 bis 1817 wirkte Weinlig als Kreuzkantor in Dresden, 1823 wurde er Thomaskantor in Leipzig. Dieses Amt führte er bis zu seinem Tode. Die Mitglieder der Weinlig-Dynastie haben allesamt ihre Ausbildung an der Universität Leipzig erhalten. 1900 wurde eine Straße im Leipziger Stadtteil Gohlis nach C. T. Weinlig benannt.

Rektor B 102, Karzerbuch der Universität Leipzig, Brummkäfer, Universitätsarchiv Leipzig 2015.


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