EINESTAGES

Alfred Menzel, ca. 53 Jahre alt. Universitätsarchiv Leipzig, UAL N03744.
Der Pädagoge Alfred Menzel wurde am 21. Januar 1883 geboren. Seit 1904 hatte er Philosophie, Altphilologie, Germanistik, Romanistik, Orientalistik, Mathematik und Naturwissenschaften in Kiel, Berlin und Genf studiert. 1909 folgte die Promotion, 1911 die Habilitation für Philosophie an der Universität Kiel, wo er bis 1922 als Professor tätig war. Danach wurde Menzel in Leipzig Lehrer an der höheren Israelitischen Schule bis zur Reichsprogromnacht. Am 4. Dezember 1944 verhaftete man ihn und seine Frau – genauso wie seine Untermieterin in der Heinrich-Budde-Strasse 27, die Studentin Magarethe Bothe (1914-1945)- aufgrund einer Denunzation wegen illegalen Abhörens von Feindsendern. Gegen ihn wurde Anklage u.a. wegen Staatsfeindlichkeit und Führerbeleidigung erhoben. Er konnte fliehen und den Krieg überleben. Im Oktober 1945 erhielt er den Ruf als Honorarprofessor für Pädagogik an der Universität. Am 14. August 1959 starb er in Leipzig.

Aus dem Universitätsarchiv Leipzig

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Copiale des großen Fürstenkollegs

Papierhandschrift Folio, in grünes Pergament gebunden. Von alten Händen gezählt Bl. 1-60, S. 61-144, Bl. 145-209.
Am Anfang und am Ende je drei ungezählte Bll. Auf den ersten ungezählten Bl. von einer Hand des 18. Jahrhunderts “Copiale des großen Fürstenkollegs”. Sprache: Latein und Deutsch.

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