2.02.1700 Johann Christoph Gottsched geboren

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Neben neuen philosophischen Ideen, die sich mit Namen wie Leibniz und Wolff verbinden lassen, zählten  Johann Christoph Gottsched (1700 – 1766) und Christian Fürchtegott Gellert (1715 – 1766) zu den herausragenden Persönlichkeiten der Universität in jener Zeit.

Literatur und Theater heute sind ohne Gottscheds “Vorarbeit” als Reformator schwer vorstellbar. Das Theater, wie es sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts präsentierte, war ihm zuwider. Gottsched war eine der Zentralfiguren der deutschen und europäischen Aufklärung. Gottsched wurde am 2. Februar 1700 als Pfarrersohn in Juditten/Ostpreussen geboren. Mit 14 Jahren besucht er die Universität in Königsberg; er interessierte sich für Theologie, Philosophie, Mathematik, Physik, klassische Philologie, Poesie und Rhetorik. Mit 19 Jahren verteidigte er seine erste Dissertation. Gottsched kam 1724 nach Leipzig. Seit 1729 war er Professor für Poesie, später für Logik und Metaphysik. Der Aufklärer Gottsched strebte die stilvolle Entwicklung einer deutschen Hoch- und Schriftsprache an und arbeitete für eine formgerechte Poesie.

 

Mehr erfahren  JOHANN CHRISTOPH GOTTSCHED PROFESSOR DER POESIE

 

 

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