Der Physiker Friedrich Hund wurde am 4.02.1886 geboren

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Friedrich Hund (1896-1997) bei einer Vorlesung der Theoretischen Physik, um die 40 Jahre alt, UAL FS N02532

Der Physiker Friedrich Hund wurde am 4.02.1886 geboren. Nach dem Studium der Mathematik, Physik und Geographie in Marburg und Göttingen war er Privatdozent und Professor für theoretische Physik erst in Göttingen, dann in Rostock (1927). Friedrich Hund lehrte gemeinsam mit dem Nobelpreisträger Werner Heisenberg theoretische Physik an der Universität Leipzig, Hund war von 1929 bis 1946 in Leipzig tätig. Er betreute die Dissertation von Edward Teller zum Wasserstoffmolekülion in Vertretung von Werner Heisenberg, beide bewerteten die Arbeit Anfang Februar 1930 mit der Note „Sehr gut“. 1945/1946 war Hund Prorektor der Universität Leipzig. 1951 kehrte Friedrich Hund von einer Gastdozentur an der Goethe-Universität Frankfurt nicht mehr zurück und blieb im Westen. Friedrich Hund wurde 101 Jahre alt. Er starb am 31. März 1997 in Göttingen.

Eine Glanzzeit erlebte die Physik in Verbindung mit der Mathematik. Trotz der komplizierten Verhältnisse in den dreißiger Jahren, später im Krieg, kam es in Leipzig zu herausragenden Leistungen in der Mathematik und Kernphysik. Mit Werner Heisenberg (1901-1976), Peter Debye (1884-1966), Friedrich Hund (1896-1997) und dem Mathematiker Bartel L. van der Waerden (1903-1996) wirkten an der Universität bedeutende Gelehrte.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Universitätsarchiv Leipzig. Tradition und Moderne. Seit 1409. | Universitätsarchiv Leipzig
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