17. Türchen

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Wohl kaum ein (ost-)deutscher Mund wurde bis zum Jahr 1990 nicht mit Chlorodont gepflegt.

Die Universität Leipzig hatte daran ihren Anteil, bildete sie doch Ottomar Heinsius von Mayenburg (1865-1932) zum Pharmazeuten und Botaniker aus. Auf dem Dachboden der Dresdner Löwenapotheke entwickelte der Leipziger Absolvent 1907 die berühmte Zahnpasta mit dem Pfefferminzgeschmack, die bald darauf, begleitet von einer beispiellosen Werbekampagne, zu einer sächsischen Erfolgsgeschichte werden sollte.

 

Über die Geschichte von Chlorodont gab es anläßlich des 100 Jährigen Bestehens eine informative Ausstellung mit einer eigenen Webseite.

 

 

Der “Vater der Zahnpasta” Mayenburg war sozial engagiert, für seine Mitarbeiter beschäftigte er einen Werksarzt. Verköstigung gab es in der Mayenburgschen Kantine. Sportliche Betätigung wurde auf dem firmeneigenen Sportplatz betrieben, es gab sogar eine Damen-Fußballmannschaft, Erholung für die Mitarbeiter im Erzgebirge. Natürlich bedachte der Unternehmer seine Familie und kaufte vier Schlösser.

 

Frage: Der studierte Botaniker war leidenschaftlicher Gärtner, seinen privaten Park mit einem riesigen Blumenmeer machte er jedes Jahr der Öffentlichkeit zugänglich. Wie heißt das Schloss am rechten Elbhang umweit von Dresden, das Ottomar Heinsius von Mayenburg im Jahre 1925 kaufte?

 

 

Bild mit freundlicher Genehmigung von Universitätsarchiv Leipzig. Tradition und Moderne. Seit 1409. | Universitätsarchiv Leipzig
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