Kunstbesitz der Universität

 

Im Vorfeld der 500-Jahrfeier von 1909 wurden die Kunstbestände der Universität Leipzig überprüft und Restaurierungsarbeiten vorgenommen.

Durch das Universitätsjubiläum von 1909 erhielt die Universität einen enormen Zuwachs an Kunstgegenständen und Stiftungen. Offenbar machte sich im Gefolge eine Inventarisierung des Kunstbesitzes notwendig.

Um 1913 entstand eine Karteikartensammlung, die wesentliche Stücke des akademischen Kunstbesitzes verzeichnete und damit heute noch eine Vorstellung von dem inneren Schmuck der Universitätsgebäude ermöglicht. Nicht umsonst galt die Universität Leipzig damals als eine der bestfinanzierten Hochschulen im Deutschen Reich. Viele der aufgeführten Stücke gelten heute leider als Kriegsverlust, andere werden im Neubau der Universität wieder ihren Platz finden.