Depromotion nach Ausbürgerung

doktorgrad

Von der Universität Leipzig wurden in den Jahren seit 1937 bis 1944 aus politischen oder ideologischen Gründen akademische Grade nachträglich entzogen. Als Grundlage dafür diente das “Gesetz über den Widerruf von Einbürgerungen und die Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit vom 14.07.1933″, mit dem man den Emigranten die Aberkennung ihrer deutschen Staatsbürgerschaft androhte. Dies hatte auch Auswirkungen auf das Handeln der Universität. Die Erläuterung zum Verfahren finden Sie unter:

>>Erläuterung zum Verfahren der Aberkennungen akademischer Grade im Nationalsozialismus

Ackerknecht, Erwin-Heinz: geboren am 01.06.1906 in Stettin, promoviert am 14.08.1931, Entzug des Doktortitels am 28.06.1939, Mitteilungen über die Aberkennungsgründe nach den Promotionsbüchern: Der Dr.-Titel ist durch Beschluß des Rektors -Nr. 727 Sen/39- vom 28.06.1939 wieder entzogen worden. Wendeborn, Medizinische Fakultät

Alexander, Alfred: geboren am 16.09.1884 in Königsberg, promoviert am 19.12.1908, Entzug des Doktortitels am 10.05.1940, Mitteilungen über die Aberkennungsgründe nach den Promotionsbüchern: Doktorgrad entzogen. Beschluß vom 10.05.1940, Juristenfakultät

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