Initialkunst | Malerisches "A" | Buchmalerei in unseren ältesten Handschriften

Illuminiertes Manuskript

Urkundliche Quellen 1566 – 1616

Source: Matrikel der Philosophischen Fakultät (Liber decanatuum et promotorum in artibus), Phil. Fak. Urkundliche Quellen B 003,
Source: Matrikel der Philosophischen Fakultät (Liber decanatuum et promotorum in artibus), Phil. Fak. Urkundliche Quellen B 003,

 


Malerischer Buchschmuck, ergänzt durch aufwendige Vergoldung im Inneren der Initiale, ziert dieses Schmuckblatt.  Die große Initiale „A“ ist im Innern mit lilafarbenen floralen Motiven ausgefüllt, Blumenranken umkränzen den äußeren Buchstaben. Initialen, der durch Verzierungen hervorgehobene Buchstabe am Beginn eines Textes oder Textabschnitts, entstanden etwa seit dem 4. Jahrhundert. Ein Buchstabe wurde besonders hervorgehoben, und der Text gegliedert. Als Schmuckelemente dienen Blumenrankenausläufe, die die Handschrift illustrieren. Sie können weit in die unbeschriebenen Ränder des Blattes hinausragen und in gotischer Zeit Bordüren bilden, die das gesamte Blatt ausfüllten. Schreiber und Maler waren nicht identisch, im Kloster wurde der aufwendige Buchschmuck angefertigt. Der Schreiber hat über die Ranken geschrieben.

Universitätsarchiv Leipzig 2016.

 

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