Darstellung von Leipzig im Jahre 1663 auf dem Schmuckblatt des Johannes Michaelis

Johannes Michaelis (1606 – 1667), Schmuckblatt der Matrikel der Universität Leipzig, 1663, Pergament, Universitätsarchiv Leipzig Signatur: UAL Rektor M 8

Johannes MichaelisJohannes Michaelis

Johannes Michaelis, in Soest geboren, lernte in Wittenberg die Arzneikunst, besuchte deutsche und holländische Universitäten, wurde in Leipzig 1631 Doktor und darauf Professor der Medizin. Er verfasste zahlreiche Traktate und erfand chemische wie medizinische Zusammensetzungen, worunter seine berühmteste, das Specificum cephalium, noch bis ins 18. Jahrhundert gebräuchlich war. Michaelis war auch Leibarzt von Kurfürst Johann Georg II.

Ansicht von Leipzig im Jahre 1663 

Johannes Michaelis (1606 - 1667), Schmuckblatt der Matrikel der Universität Leipzig, 1663 Pergament, Universitätsarchiv Leipzig Signatur: UAL Rektor M 8
Johannes Michaelis (1606 – 1667), Schmuckblatt der Matrikel der Universität Leipzig, 1663 Pergament, Universitätsarchiv Leipzig Signatur: UAL Rektor M 8

Das Blatt zu seinem siebten Rektorat im Sommersemester 1663 zeigt drei reich verzierte Medaillons: im oberen eine Ansicht der Stadt Leipzig, darunter das Wappen Michaelis‘ (drei silberne Mauernzinnen im roten Feld). Das mittlere Medaillon nennt Namen und Titel des Rektors, das untere zeigt rechts zwei Bergwerkszenen und links eine Mühle und Schmiede. Zwei Bäume rahmen das gesamte Blatt: links ein dürrer mit schwarz-blauen Schlagen, rechts ein kraftvoll-grüner. Tafeln mit Inschriften ergänzen das Bild.

Johannes Michaelis (1606 - 1667), Schmuckblatt der Matrikel der Universität Leipzig, 1663 Pergament, Universitätsarchiv Leipzig Signatur: UAL Rektor M 8
Bergwerkszenen und eine Mühle und Schmiede. Johannes Michaelis (1606 – 1667), Schmuckblatt der Matrikel der Universität Leipzig, 1663 Pergament, Universitätsarchiv Leipzig Signatur: UAL Rektor M 8

 

 

Universitätsarchiv Leipzig 2016.

 

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