Digitale Archivalien: Studentenkartei der Quästurbehörde

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Nachdem sich der zukünftige Student eigenhändig in das Matrikelbuch eingetragen hatte, legte die Quästur eine Zahlkarte für die zukünftigen Studiengebühren an. Auf diesen Karten, die jeden Studenten von 1889 bis 1945 (teilweise auch vorherige Jahre) enthalten, wurden neben den entrichteten Gebühren auch die persönlichen Daten, die Anschriften und das Datum der Zeugnisausstellung verzeichnet. Anhand der Karten ist es so möglich, die jeweiligen Einträge in den Protokollbüchern der Studien- und Sittenzeugnisse (Rep. 01/16/07/C/001 bis Rep. 01/16/07/C/099) zu ermitteln, die nach dem Datum der Zeugnisausstellung angelegt sind und die die belegten Vorlesungen und Übungen sowie die akademischen Lehrer enthalten. Einzelne Karteikarten unterliegen noch Schutzfristen nach § 10 SächsArchivG.

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