Digitale Archivalien: Personalakten

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Dieser virtuelle Bestand umfasst Unterlagen, die an der Universität Leipzig zu Einzelpersonen entstanden sind. Die älteste Überlieferung beginnt mit vereinzelten und sehr lückenhaften Personalakten von Professoren im 16. Jahrhundert, erst ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden systematisch Personalakten für Hochschullehrer angelegt. Diese enthalten zumeist auch die im Zusammenhang mit der Habilitation entstanden Unterlagen. Die Personalakten aus der Juristenfakultät und der Theologischen Fakultät sind jedoch im Zweiten Weltkrieg mit deren Fakultätsgebäuden verbrannt – entsprechend sind hier kaum Unterlagen von vor 1945 erhalten. Für die Zeit nach 1945 sind neben den Personalakten der Hochschullehrer auch die Personalakten von Verwaltungsbediensteten und Angestellten, Studenten- und Prüfungsakten sowie Akten ausländischer Studenten und Unfallmeldungen verfügbar. Die Bestände sind noch nicht abgeschlossen, ständig werden personenbezogene Unterlagen aus dem Personaldezernat, den Prüfungsämtern und dem Studentensekretariat an das Universitätsarchiv abgegeben. Einzelne Akten unterliegen noch dem gesetzlichen Datenschutz nach § 10 SächsArchivG. Demnach dürfen diese erst 10 Jahre nach dem Tod oder 100 Jahre nach der Geburt des Betroffenen zur Einsicht freigegeben werden.

 


Universitätsarchiv Leipzig 2016.

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