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Digitale Archivalien: Studentenrat – 16.10.1990, Quelle: UAL, NA Pasternack 7 Bd. 2, Bl. 166, 

 

Rückbenennung der Karl-Marx-Universität in Universität Leipzig

Die Rückbenennung der Karl-Marx-Universität in Universität Leipzig erfolgte mit Wirkung vom 11.03.1991. Vorausgegangen waren lebhafte Diskussionen und Dispute, in denen um die Zukunft und die Namensgebung der Universität heftig gestritten wurde. Eindrucksvoll belegen digitale Archivalien und Quellen die Auseinandersetzungen in dieser bewegten Zeit.

Marx oder nicht Marx: Disput um den Namen der Universität

Auf einer Podiumsdiskussion wurde über die Namensgebung der Universität gestritten. Der Grundtenor der Diskussion bestand jedoch in einer Befürwortung des Namens “Karl Marx”. Entsetzen darüber äußerten unter anderem zwei Medizinstudenten des 1. Studienjahres in einem Rundschreiben. Sie befürchten erhebliche Nachteile für das bundesdeutsche und internationale Ansehen der Leipziger Alma Mater, die sowieso schon als “rote” Hochschule gelte. Zudem stünde der Name für eine “vierzigjährige Indoktrination und Unfreiheit”, so die Verfasser.

Digitale Archivalien in Leipzig 1989/1990. Originaldokumente des Universitätsarchivs Leipzig

Alle digitalen Originaldokumente dieser Zeit in Archivalien & Zeitstrahl Leipzig 1989/90.

Studentenrat – 16.10.1990, Quelle: UAL, NA Pasternack 7 Bd. 2, Bl. 166, Ansprechpartnerin ist Frau Rebner.

Universitätsarchiv Leipzig 2017.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Universitätsarchiv Leipzig. Tradition und Moderne. Seit 1409. | Universitätsarchiv Leipzig

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