Kleiner Online-Knigge für Studentinnen und Studenten

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Das Studium an der Universität Leipzig hat begonnen. Das Universitätsarchiv Leipzig bietet auch in diesem Semester ein Seminar in Kooperation mit einem Institut der Universität an und Sie nehmen daran teil. Wir möchten Ihnen im digitalen Kommunikationsprozess und der Informationsüberflutung einige allgemeine Tipps an die Hand geben – damit Ihre E-Mail gelesen wird. Im Rahmen der Social Media Kommunikation gehört die E-Mail zu den förmlichsten Mitteln.

1. Seriöse E-Mail

Nach dem Seminar fällt Ihnen eine Frage ein. Sie möchten diese sofort mit Ihrem Professor/Ihrer Lehrkraft klären. Sie können Kontakt per E-Mail an die angegebene Adresse aufnehmen. Eine E-Mail ähnelt dem alten Brief, ist aber schnell geschrieben und abgeschickt. Bitte denken Sie an den fachbezogenen Inhalt. Wenn nötig, überarbeiten Sie Ihr Schreiben. Schließlich handelt es sich um offizielle Kommunikation mit der Lehrkraft.

Vermeiden Sie  unangemessene E-Mail-Adressen. Die Lehrkraft wird diese ignorieren. Die Zeiten von Klausiklaus94@gmail.com oder Pussi4maus@hotmail.de sind vorbei. Eine seriöse Adresse besteht aus einer Kombination von Vor- und Nachnamen, der Seminarteilnehmer ist leicht zu identifizieren.


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2. Was gehört in die E-Mail

Bitte versehen Sie Ihre E-Mail mit einer ausgefüllten Betreffzeile. Stellen Sie sich vor, Sie schreiben einen förmlichen Brief. Bleibt die Betreffzeile leer, ist die Nachricht schwer einzuordnen. Die Lehrkraft wird die Nachricht ignorieren. Im Betreff sollte vermerkt sein, worum es in der E-Mail geht. Bitte achten Sie in Ihrer ersten E-Mail auf eine korrekte, höfliche Anrede mit Namen und Titel. (‘Sehr geehrte/r’). Ein “Hallo” ,”Hi” etc. ist in diesem Kontext ungeeignet und unbedingt zu vermeiden. Im Verlaufe der Kommunikation kann sich der E-Mail Verkehr auflockern.

Danach erfolgt die kurze Schilderung Ihres Anliegens und eine höfliche Verabschiedung mit geläufigen Floskeln, vorzugsweise “Mit freundlichen Grüssen…”, bitte kein “Ciao”, “Bis dann”, es folgen Ihr Name und Ihre E-Mail Adresse/Anschrift. Bitte vermeiden Sie in Ihrem Anschreiben prompte Forderungen an die Lehrkraft, Bitte um Rückruf etc. – beachten Sie bitte die Hierarchie Student/Lehrende.

3. Fragen

Dumme Fragen gibt es nicht. Sollten Sie sich unsicher fühlen, versuchen Sie trotzdem Ihre Fragen zu stellen. Bleiben Sie höflich, Ihr Anliegen wird sicher gerne beantwortet.

4. Videomitschnitte per Handy

Handyvideos von Dokumenten sind nicht erlaubt.

Sind grundsätzlich nicht erlaubt. Sie befinden sich im Universitätsarchiv Leipzig, das für Rechtssicherheit seit 1409 steht. Es gelten das Archivgesetz des Freistaates Sachsen und die Benutzerordnung. Seminaremitschnitte per Handy verletzen unter anderem die Persönlichkeitsrechte der Teilnehmer. Im Seminar werden Dokumente, Akten, Studienbüchern sowie Bild-, Ton- und Videomaterial gesichtet, gefilmt wird nur mit Genehmigung.

5. Social-Media des Universitätsarchivs Leipzig

Sie finden das Universitätsarchiv Leipzig auf Twitter.

Mit Instagram  und Facebook  macht das Universitätsarchiv eine Social-Media Pause.

Für persönliche Anfragen empfehlen wir die Direktnachricht per E-Mail wie oben beschrieben.

 

Fragen? Wir freuen uns auf Ihre E-Mail.

 

Bild mit freundlicher Genehmigung von Universitätsarchiv Leipzig. Tradition und Moderne. Seit 1409. | Universitätsarchiv Leipzig