Kolosaalbüste Lessings von Carl Seffner

Gotthold Ephraim Lessing, am 22.1.1729 geboren

. . .

Die Marmorbüste Lessings wurde 1909 zum 500. Gründungsjubiläum der Universität vom Leipziger Bildhauer Carl Ludwig Seffner geschaffen. Sie befand sich in der Wandelhalle des Rossbach’schen Augusteums.

Der bekannte Theaterautor und Kritiker, Dramatiker und Fabeldichter Gotthold Ephraim Lessing (22.1.1729, Kamenz – 15.2.1781, Braunschweig) ist einer der bedeutendsten Vertreter der deutschen Aufklärung, der mit seinen Schriften wesentlich zur Entwicklung des deutschen Theaters im 18. Jahrhunderts beitrug.

Am 20.09.1746 immatrikuliert sich

Lessing

Gotthold Ephraim Lessing wird am 22.1.1729 als erstes von zwölf Kindern in Kamenz in Sachsen geboren. Er besucht die städtische Lateinschule und später mit einem Stipendium die Füstenschule St. Afra in Meißen.

Am 20.09.1746 wurde Lessing an der Leipziger Universität für Theologie und ab 1748 für Medizin immatrikuliert. Lessing lobte seine Studienstadt und versicherte, daß “man in ihr die ganze Welt im Kleinen wiederfinden” könnte. Der junge Student, aus Kamenz stammend, kam aus der Enge der Meißner Fürstenschule in das “freigeistige” Leipzig, das damals – der sprachgewaltige Gottsched wirkte hier- als literarisches Zentrum Deutschlands galt. Die Schauspieltruppe der Neuberin führte 1748 als erstes Lessing-Stück “Der junge Gelehrte” auf. Im selben Jahr übernahm Lessing für die Schauspieltruppe eine Schuldbürgschaft. Er konnte sein Studium (ab 1746 stud. theol., ab 1748 stud.med.) nicht abschließen, da er wegen Insolvenz nach Wittenberg fliehen musste. Ab 1770 war der Aufklärer Bibliothekar in Wolfenbüttel.

 

Lessing heute.

Heute finden Studenten, Mitarbeiter und Besucher die Kolossalbüste des Leipziger Bildhauers Carl Seffner (1848-1927) im Augusteum der Uni. 1909 stand die Büste in der Wandelhalle des Rossbach’schen Augusteums. Sicher kennen Sie die anderen berühmten Leipziger Denkmale Carl Seffners: das Goethedenkmal auf dem Naschmarkt und das neue Bachdenkmal an der Thomaskirche.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Universitätsarchiv Leipzig. Tradition und Moderne. Seit 1409. | Universitätsarchiv Leipzig
Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Suche in der Website
Kontakt | Impressum | Universitätsarchiv Leipzig. Tradition und Moderne. Seit 1409.