Gottfried Wilhelm Leibniz’s Alter Ego – Zum Leibniz Jahr 2016

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Heutiger Standort: das Leibnizforum auf dem Universitäts-Campus, 2009.  UAL.

Zum Leibniz Jahr 2016

Leibniz’ Umzüge

Gottfried Wilhelm Leibniz mußte zu Lebzeiten mehrfach umziehen. Auch sein bronzenes Alter Ego teilte dieses Schicksal. Heute ist das Leibniz-Denkmal auf dem Campus-Innenhof, passender Weise Leibnizforum genannt, zu bewundern. Geschaffen im Jahr 1883 von Ernst Julius Hähnel stand der Bronze-Leibniz zunächst vor der Thomaskirche, bevor er 1896/97 auf den Universitätshof verlegt wurde. Wie durch ein Wunder überlebte das Denkmal den Bombenangriff im Dezember 1943. Durch den Universitätsneubau ab 1968  mußte er erneut umziehen und stand lange Jahrzehnte zwischen dem Hochhaus und der Moritzbastei, wie hier zu sehen.

Leibniz, um 1969. Zwischen Moritzbastei und Universität. UAL.

Leibniz selbst scheint von den Kalamitäten des Universitätsgeschehens höchst ungerührt und vertieft sich lieber in sein Buch.„Einer der letzten großen Universalgelehrten Europas war der in Leipzig geborene Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716). Mit 16 Jahren veröffentlichte er seine erste philosophische Schrift. Er war Philosoph, Rechtswissenschaftler, Mathematiker, Physiker und Alchemist. Mit mehr als 1100 Wissenschaftlern aus 16 Ländern stand er im Briefwechsel. Er war Mitglied der Pariser Akademie der Wissenschaften und der Königlichen Akademie in London. 1675 erfand Leibniz die Infinitesimalrechnung. Wegen seiner auf gründlichen Quellenstudien beruhenden Geschichte des Herrscherhauses der Welfen gilt er auch als Stammvater der wissenschaftlichen Geschichtsschreibung.”, schrieb Florian Russi. (“Worauf wir stolz sein können”, Bertuch Verlag, Weimar  2005)

 

 

 

Vor 300 Jahren in Leipzig geboren

„Beim Erwachen hatte ich schon so viele Einfälle, dass der Tag nicht ausreichte, um sie niederzuschreiben.“, sagt der Universalgelehrte und Frühaufklärer Gottfried Wilhelm Leibniz (21. Junijul./ 1. Juli 1646greg., Leipzig –  14. November 1716 in Hannover) über sich selbst. Leibniz besuchte von 1655 bis 1661 die Nikolaischule. Im Jahre 1661 immatrikulierte er sich an der Leipziger Universität und betrieb philosophische Studien beim Theologen Johann Adam Schertzer und dem Philosophietheoretiker Jakob Thomasius. 1663 wechselte er an die Universität von Jena, um sich dort unter Anleitung des Mathematikers und Astronomen Erhard Weigel, ehemals Alumnus in Leipzig, pythagoreischen Gedanken zu öffnen. Mit 18 Jahren war er bereits Magister. Mit 20 Jahren wollte sich Leibniz zum Doktor der Rechte promovieren lassen, doch die Leipziger Professoren lehnten ihn als zu jung ab – so ging er nach Nürnberg…

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Universitätsarchiv Leipzig 2016.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Universitätsarchiv Leipzig. Tradition und Moderne. Seit 1409. | Universitätsarchiv Leipzig
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