Digitale Karl-Marx-Universität Leipzig 1946 bis 1990 in zentraler Druckschriftensammlung

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In den Akten der Universität Leipzig finden sich nach 1946 zahlreiche Belege für oftmals detailverliebte Reglementierungen des Staates in Forschung und Lehre. Die Bezeichnungen für die Eingriffe sind vielfältig, es gibt Arbeitsanweisungen, Arbeitsdokumente, Arbeitsrichtlinien, Arbeitsinstruktionen, Durchführungsbestimmungen, Dienstordnungen, Direktiven, Entschließungen, Erlasse, Führungspläne, Grundsatzdokumente, Hinweise, Hochschulbestimmungen, Konzeptionen, Maßnahmenpläne, Ordnungen, Richtlinien bis hin zu Weisungen.

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Rund 500 verschiedene Eingriffe in den Hochschulbetrieb fanden sich bis heute in den Archivbeständen der Universität zwischen 1946 und 1990. Dazu kommen noch über 500 Lehrprogramme und Studienpläne, die fast jede Kleinigkeit eines Hochschulstudiums in der DDR bzw. an der Karl-Marx-Universität Leipzig regelten.

Die gedruckten Vorschriften  wurden aus den Akten herausgenommen und zentral in einer Druckschriftensammlung des Universitätsarchivs Leipzig zusammengeführt. Im Archivalltag schafft das Platz und vermeidet Mehrfachüberlieferungen. Aus dieser Materialfülle entstand die nun digitalisierte, chronologisch geordnete Titelsammlung.

Für den Forscher und den interessierten Laien bietet diese umfangreiche Quellenzusammenstellung einen guten Einstieg in die von sozialistischer Ideologie und staatlichen Weisungen dominierte Hochschulwirklichkeit der DDR.

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Einblick in die Digitale Druckschriftensammlung