Der letzte König von Sachsen Friedrich August III. 1909

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König August von Sachsen schreitet vom Augusteum zur Festtribüne. Universitätsjubiläum 1909. Im Hintergrund die Paulinerkirche und das Augusteum. Historischer Festzug zur Universitäts-Jubelfeier in Leipzig am 30. Juli 1909.

Der letzte sächsische König Friedrich August III. schreitet durch die Menge…
Auf dem Weg vom Universitäts-Hauptgebäude, dem Augusteum, zu Ehren des 1827 verstorbenenen König Friedrich August I. „Augusteum” genannt, zur Fürstentribüne vor dem Städtischen Kunstmuseum. Das Königszelt befand sich auf der Freitreppe des Museums. Im Hintergrund die Paulinerkirche, daneben das geschmückte Café Felsche. Festlich geschmückte Gebäude am Augustusplatz.

König August von Sachsen schreitet vom Augusteum zur Festtribüne. Universitätsjubiläum 1909. Im Hintergrund die Paulinerkirche und das Augusteum. Historischer Festzug zur Universitäts-Jubelfeier in Leipzig am 30. Juli 1909.
König August von Sachsen schreitet vom Augusteum zur Festtribüne. Universitätsjubiläum 1909. Im Hintergrund die Paulinerkirche und das Augusteum. Historischer Festzug zur Universitäts-Jubelfeier in Leipzig am 30. Juli 1909.

Friedrich August III., sein vollständiger Name ist Prinz Friedrich August Johann Ludwig Karl Gustav Gregor Philipp von Sachsen, stammte aus der Linie der albertinischen Wettiner. Er wurde am 25. Mai 1865 in Dresden geboren. Von 1904 bis zu seiner Abdankung am 13. November 1918 war Friedrich August letzter König von Sachsen. Am 18. Februar 1932 starb er in Niederschlesien auf seinem ständigen Wohnsitz, dem neogotischen Schloss Sibyllenort, polnisch: Sybilin, in der Nähe von Breslau. Sein kinderloser Onkel, der letzte Herzog von Oels, hatte ihm seine niederschlesischen Besitzungen vermacht. Vom Schloss Sybillenort samt einstiger herrschaftlicher Parkanlage sind seit der Sprengung durch die Wehrmacht im Januar 1945 lediglich Ruinenreste geblieben.


 

Bild mit freundlicher Genehmigung von Universitätsarchiv Leipzig