DDR: GST-Blasorchester 1971, im Hintergrund der Uni-Neubau

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Ehemaligen DDR-Bürgern ist die Gesellschaft für Sport und Technik (GST) ein Begriff, manch einer hat – neben obligatorischer schulischer und studentischer Zivilverteidigung-, bei der GST seine Fahrprüfung gemacht. Die GST (1952 – 1990) war für den Wehrsport als „Schule des Soldaten von morgen“ zuständig. Zusammen mit der NVA führte die Organisation die vormilitärische Ausbildung der DDR an Schulen, Universitäten und Betrieben durch. Alle jungen Männer, egal ob Mitglied der GST oder nicht, mussten in der DDR laut Wehrdienstgesetz an der vormilitärischen Ausbildung teilnehmen. In der DDR konnten bestimmte Sportarten wie Segel- und Motorfliegen, Schießen und Tauchen nur bei der GST ausgeübt werden.
Kaum erforscht: An der Karl-Marx-Universität wurden Universitäts-Wehrspartakiaden durchgeführt. 1976 z.B. standen mehrere Pokale zur Verfügung: vier für die besten Schützenmannschaften, drei für die Mannschaftsieger im militärischen Mehrkampf, erstmals ein Wanderpokal des Rektors für „Die beste Sektion der Wehrspartakiade 1976“. Die Punkte wurden wie bei den Olympischen Spielen berechnet, Gewinner war 1976 die Sektion Journalistik mit 110 Punkten, gefolgt von Biowissenschaften (71 Punkte) und Medizin (37 Punkte).
Hammer, Zirkel, Ehrenkranz und Trabi: das GST- Blasorchester am Universitäts-Neubau 1971

Auftritt des GST-Orchesters, 1971. Universitätsarchiv Leipzig.

Hammer, Zirkel, Ehrenkranz und Trabi: das GST- Blasorchester am Universitäts-Neubau 1971. Universitätsarchiv Leipzig.

 

Hammer, Zirkel, Ehrenkranz und Trabi: das GST- Blasorchester am Universitäts-Neubau 1971. Universitätsarchiv Leipzig.

 

 

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