Ernst Bloch 1885 – 1977

Ernst Bloch 1885 – 1977, Philosoph, Begründer des “Prinzip Hoffnung”, 1948 Berufung auf Lehrstuhl für Philosophie, 1957 Zwangsemeritierung, ab 1961 Professor in Tübingen. Ernst Bloch […]

Johann Rhagius Aesticampianus nannte Leipziger Magister „schmutzige und ruhmlose Seelen ohne Bildung und Witz.“

Bei einer Abschiedsrede 1511 verschaffte Aesticampianus seinem Ärger über die Leipziger Magister mit einer formgewandten Rede Luft und bezeichnete sie bei dieser Gelegenheit unter anderem als „schmutzige und ruhmlose Seelen ohne Bildung und Witz.“ Die Universitätsversammlung, der alle Leipziger Magister angehörten, entzog ihm darauf die Universitätszugehörigkeit auf die Dauer von zehn Jahren.

In der Matrikel findet sich noch der später hinzugefügte strafverschärfende Zusatz „pridie quam moreretur“. Aesticampianus, dessen Schüler Caspar Borner Jahrzehnte danach für eine erhebliche Modernisierung und Reformierung der Leipziger Universitätsordnung sorgte, ging frohen Herzens von Leipzig nach Rom. Dort promovierte er zum Doktor der Theologie, lehrte anschließend in Paris und erhielt als 60jähriger noch eine Professur in Wittenberg angeboten. Im freundschaftlichen Verbund mit den Reformatoren um Martin Luther und Philipp Melanchthon konnte er an der Leucorea bis zu seinem Tod im Jahre 1520 erfolgreich und hochgeachtet wirken.

Am 2. Februar 1700 wurde Johann Christoph Gottsched geboren

Am 2. Februar 1700 wurde Johann Christoph Gottsched geboren. Literatur und Theater heute sind ohne Gottscheds “Vorarbeit” als Reformator schwer vorstellbar. Das Theater, wie es sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts präsentierte, war ihm zuwider. Gottsched war eine der Zentralfiguren der deutschen und europäischen Aufklärung.

Christian Fürchtegott Gellert 1715 – 1769

Gellert, einer der meistgelesenen und einflussreichsten Schriftsteller seiner Zeit, ist heute vor allem als Fabeldichter bekannt. Christian Fürchtegott Gellert war Volksdichter, Philosoph, Sprachlehrer und Aufklärer. Am 01.09.1734 immatrikulierte […]