Siegeltypar der Artistenfakultät von 1409

Siegel, Zepter, Statuten und die Rektorkette symbolisieren noch heute die tradierten Kernelemente der akademischen Selbstverwaltung. Die Statuten standen für das geschriebene Wort und die frei gefassten Regeln des Universitätslebens, die Zepter verdeutlichten die akademische Gerichtshoheit und die Siegel den bindenden Gemeinschaftswillen. Mit Siegeln beglaubigten die Fakultäten seit Bestehen die Echtheit ihrer Urkunden und bestätigten europaweit die Privilegien, die man unter anderem durch eine erfolgreiche Promotion in Leipzig erworben hatte

„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort“

  „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort“, mit dieser Einleitung beginnt das Johannesevangelium. Auch die Leipziger Universität, die im Spätmittelalter christlich fundiert und liturgisch organisiert war, zitiert den Evangelisten Johannes >> weiter lesen…

Initialkunst | Malerisches „A“ | Buchmalerei in unseren ältesten Handschriften

Illuminiertes Manuskript Urkundliche Quellen 1566 – 1616     Matrikel der Philosophischen Fakultät (Liber decanatuum et promotorum in artibus), Phil. Fak. Urkundliche Quellen B 003 Malerischer Buchschmuck, ergänzt durch aufwendige Vergoldung im Inneren der Initiale, ziert dieses pergamentene Schmuckblatt.  Die große >> weiter lesen…

22. April 1544 | Leipzig wird zur reichsten Universität Deutschlands

Wertvolle Quellen | Aus der Urkundensammlung des Universitätsarchivs Leipzig Herzog Moritz von Sachsen und sein Bruder August schenken der Universität fünf Dörfer Herzog Moritz von Sachsen (1521 – 1553) und sein Bruder August (1526 – 1586) schenken der Universität fünf >> weiter lesen…

Der Brunnen der Weisheit und die Artistenfakultät, 1512

Wintersemester 1512 Johannes Tuberinus von Rothenburg tritt sein Amt als Dekan der Artistenfakultät an. Im Promotionsbuch der Fakultät lässt er als Buchschmuck den Brunnen Hippocrene mit den neun Musen zeichnen: Klio (Geschichtschreibung), Melpomene (Tragödie), Terpsichore (Chorlyrik und Tanz), Thalia (Komödie), >> weiter lesen…