Am 28.02.1990 beschließt das Ministerium für Bildung der DDR mehr Geld für Mitarbeiter des Bereichs Medizin

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Ministerium für Bildung der DDR – 28.02.1990

Die Beschäftigten des Bereichs Medizin der KMU dürfen sich bald über mehr Gehalt freuen. Das Ministerium für Bildung der DDR sicherte dem medizinischen Personal von Universitäten und Akademien jetzt eine Lohnerhöhung zu.

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Aus der Leipziger Universitätsgeschichte

Harro Walde – einer der letzten DDR- Flüchtlinge

Archiv-Signatur: FS_N00496, Universitätsarchiv Leipzig, Alle Rechte vorbehalten.Universitätsarchiv Leipzig. Alle Rechte vorbehalten.

 

 

 

 

 

 

 

Von den Leipziger Universitätsangehörigen, die zwischen 1958 und 1960 der DDR den Rücken kehren, haben weit mehr als die Hälfte verwandtschaftliche Beziehungen oder gute Kontakte im Westen. Das gilt auch für einen der letzten Flüchtlinge aus Leipzig. Harro Walde hat es weit gebracht in der DDR – bis zum persönlichen Referenten des Rektors und Justitiar der Karl-Marx-Universität. Doch am Wochenende des Mauerbaus, am Samstag, dem 12. August 1961 rast er mit seinem Trabant durch die DDR. Mit seiner Frau holt er die vier Kinder aus dem Ferienlager und verlässt mit wenigen Habseligkeiten im Kofferraum die DDR. Die Schlüssel zum Tresor schickt er mit der Post. Der erste Arbeitstag nach dem Mauerbau, Montag der 14. August, beginnt also mit einer doppelten Aufregung für die Leipziger Universitätsleitung.

 

Bild mit freundlicher Genehmigung von Universitätsarchiv Leipzig. Tradition und Moderne. Seit 1409. | Universitätsarchiv Leipzig

One comment on “Am 28.02.1990 beschließt das Ministerium für Bildung der DDR mehr Geld für Mitarbeiter des Bereichs Medizin

  1. Ich kann mich sehr gut daran erinnern, ich habe als Mediziner Stufe 7 erhalten – kein Vergleich zu heute. Vor meiner Emeritierung gab es nochmals eine Erhöhung. Tolle sache übrigens mit den Goldenen Doktorjubiläen!

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