20.09.1746 Lessing immatrikuliert sich.

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Am 20.09.1746 wurde der später als Dramatiker und Fabeldichter berühmt gewordene Gotthold Ephraim Lessing an der Leipziger Universität immatrikuliert.

Lessing (1729 – 1781) lobte seine Studienstadt und versicherte, daß „man in ihr die ganze Welt im Kleinen wiederfinden“ könnte. Der junge Student, aus Kamenz stammend, kam aus der Enge der Meißner Fürstenschule in das „freigeistige“ Leipzig, das damals – der sprachgewaltige Gottsched wirkte hier- als literarisches Zentrum Deutschlands galt. Die Schauspieltruppe der Neuberin führte 1748 als erstes Lessing-Stück „Der junge Gelehrte“ auf. Im selben Jahr übernahm Lessing für die Schauspieltruppe eine Schuldbürgschaft. Er konnte sein Studium (ab 1746 stud. theol., ab 1748 stud.med.) nicht abschließen, da er wegen Insolvenz nach Wittenberg fliehen musste. Ab 1770 war der Aufklärer Bibliothekar in Wolfenbüttel.

Die Marmorbüste Lessings wurde 1909 zum 500. Gründungsjubiläum der Universität vom Leipziger Bildhauer Carl Ludwig Seffner geschaffen. Sie befand sich in der Wandelhalle des Rossbach’schen Augusteums (Foto). Lessing heute.

Heute finden Studenten, Mitarbeiter und Besucher die Kolossalbüste des Leipziger Bildhauers Carl Seffner (1848-1927) im Augusteum der Uni. 1909 stand die Büste in der Wandelhalle des Rossbach’schen Augusteums. Sicher kennen Sie die anderen berühmten Leipziger Denkmale Carl Seffners: das Goethedenkmal auf dem Naschmarkt und das neue Bachdenkmal an der Thomaskirche.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Universitätsarchiv Leipzig. Tradition und Moderne. Seit 1409. | Universitätsarchiv Leipzig

Kommentare

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Theresa
Theresa

Sehr schön an den grossen Aufklärer zu erinnern. Seine Dramen sind mir aus der Schulzeit noch geläufig, Nathan der Weise ist in der heutigen Zeit mehr denn je aktuell. Ich wußte nicht, dass Lessing in Leipzig studiert hatte!




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