Das Universitätsarchiv Leipzig archiviert seit 1409 eine der größten Universitätsbestände in Deutschland. Neben der Erfassung von Metadaten bemühen wir uns, Archivalien in digitalisierter Form online verfügbar zu machen. Über 100.000 Fotos, Akten und Multimedia-Dateien (Video- und Audiomaterial) stehen unseren Benutzern zur Verfügung. Das digitale Archiv umfasst rund 700.000 Objekte.

 

1. Archivalien

2.  Recherche in der Hierarchie

3. Suche per Suchmaske

 

Wir bieten Ihnen vor Anmeldung in unserer Recherche eine Bestandsbeschreibung unserer digitalen Archivalien, die laufend aktualisiert wird.

 

1. Archivaliensuche

1.  Archivaliensuche

Sie suchen eine Person, einen Ort oder ein Ereignis? Mit unserer neuen Suchmaske können Sie noch zielgerichteter suchen. Durchsuchen Sie die etwa 1 Million online verfügbaren Einträge. Filtern Sie Ergebnisse und finden Sie so noch schneller, was Sie suchen.

Die Bestandsbeschreibung der Digitalen Archivalien bietet vor der Anmeldung in unserer Recherche einen Überblick:

 

2. Recherche in der Hierarchie

Was ist eine Quästur und wofür steht DHfK?

Machen Sie sich mit unserer Bestandstruktur vertraut, um gezielter Suchen zu können.

Anhand von Sachgruppen informieren wir über unsere Bestände: Wie sie entstanden, was sie enthalten und welche Daten und Zeiträume sie umfassen.

 

Historisches Archiv | Endarchiv

Zu einem Sachbetreff angelegte Dokumentensammlungen. Sachakten entstehen aus der Tätigkeit von akademischen Gremien oder Verwaltungsstellen, die sich mit der Erfüllung von bestimmten Aufgaben verknüpfen. Beispielsweise wird in einer Fakultät ein neues Institut gegründet, das dann ein Gebäude, Apparaturen oder einen Finanzetat zugewiesen bekommt. Für jeden dieser Vorgänge wird dann eine Akte angelegt: wenn das Gebäude sehr lange benutzt wird, kann die Akte dann sogar mehrere Teilbände umfassen.

Die Sachakten sind nach der ursprünglichen Behörde (einer Fakultät oder dem Verwaltungsbereich, wie etwa Bauangelegenheiten) geordnet. Die einzelnen Akten sind über den Aktentitel und zusätzliche Inhaltsangaben (Enthältvermerke =Ergänzungsnotizen zum Akteninhalt und Datierung) erschlossen.

Da die Universität sich häufig umorganisiert hat, wechselten die Behörden im Laufe der Jahrzehnte ihre Namen, ihre Zuständigkeiten oder Aufgabenfelder. Einige Selbstverwaltungskörperschaften wie die Fakultäten oder den Rektor gibt es aber seit 1409 unverändert.

Sachakten enthalten in der Regel Schriftstücke aus verschiedenen Quellen und von verschiedenen Personen, die aber bei den Inhaltsangaben nicht alle einzeln aufgeführt werden. So sind für Recherche in der Regel mehrere Akten interessant, da etwa unterschiedliche Gremien ein Problem durchaus unterschiedlich betrachten und argumentieren. Eine Sachakte beschäftigt sich meist mit einer materiellen oder finanziellen Aufgabe oder einem rechtlichen Problem. Wissenschaftliche Forschungsleistungen spiegeln sich in diese Akten seltener wieder, sie tauchen allenfalls als Begründung für eine Kauf einer teuren Apparatur oder wegen einer langen Auslandsreise auf.
Der Umfang dieser Sachakten variiert stark, sie können häufig einige hundert Blatt pro Akte umfassen. In der Regel finden sich darin jedoch etwa 50 bis 100 Blatt. Durch das sächsische Archivgesetz ist der freie Zugang zu den Sachakten vor dem 3.10.1990 geregelt, alle Akten aus der Zeit nach der deutschen Wiedervereinigung sind nur mit Auflagen einsehbar.

 

Historisches Archiv | Historische Datensammlungen

Bei den Historischen Datensammlungen handelt es sich zumeist um Karteikarten oder Registerbücher, die in der Verwaltung zur schnelleren Erledigung von Routineaufgaben angelegt wurden. Sie ermöglichen einen leichten Zugang zu Informationen, besonders weil heute in einigen Fällen durch Kriegsverluste die eigentlichen Originalunterlagen dazu nicht mehr vorhanden sind.

Dazu gehören Studentenlisten, biographische Dossiers, Chroniken, Disziplinarverfahren mit Karzerstrafen, Abschriften der Promovenden aus den Doktorbüchern der Fakultäten oder Auflistungen über entzogene akademische Grade. Eine schöne Zusammenstellung widmet sich allein dem Presseecho auf das Universitätsjubiläum von 1909.

 

Personenakten

Zu einzelnen Personen angelegte Dokumentensammlungen. Zu jedem Studenten, jedem Prüfungsvorgang und jeder Graduierung, sowie für jeden Beschäftigten wird an der Universität ein einzelner Vorgang angelegt und mit den individuell zugeordneten Schriftstücken gefüllt. Es gibt verschiedene Aktenformen, beispielsweise Studentenakten, Prüfungsakten, Promotionsakten, Habilitationsakten, Personalakten (von Angestellten, Beamten, Dozenten, Lehrenden, Beschäftigten) oder Disziplinarakten.

Diese Personenakten sind über den individuellen Namen erschlossen und enthalten in der Regel nur Unterlagen zu einer einzelnen Person. Allerdings kann es zu einer Person auch mehrere Personenakten geben. So wird vielleicht aus dem Studenten, der geprüfte Magister, der schließlich promoviert, sich habilitiert und schließlich zum Professor berufen wird und dann gar noch mit einer Ehrenpromotion bedacht wird. Dann gibt es sechs unterschiedliche Personenakten zu dieser einzigen Person. Personenbezogene Unterlagen enthalten meist sehr viele biographische Angaben, wie Lebensläufe, Zeugnisse oder Beurteilungen. Der Umfang dieser Akten variiert stark, es gibt Personenakten die einige hundert Blatt pro Akte umfassen. In der Regel umfassen die Personenakten aber etwa 20 bis 30 Blatt.

Eine ergebnislose Suche kann auch auf eine Lücke in den Beständen des Universitätsarchivs durch Kriegs- oder Brandschäden hindeuten. Durch das sächsische Archivgesetz ist der freie Zugang zu den Personenakten erst zehn Jahre nach dem Tod der betroffenen Person für Dritte möglich.

 

Privatarchive, Sammlungen und Archive aufgelöster Hochschulen

In dieser Gruppe befinden sich Unterlagen aus privater Hand von Personen, deren Tätigkeit mit der Universität Leipzig eng verbunden war. Als Fremdbestände bezeichnen wir die Akten, die von aufgelösten Leipziger Hochschulen stammen. Bei den Sammlungen handelt es sich um Einzelstücke verschiedener Herkunft oder mit gemeinsamen Eigenschaften. Sie wurden bereits bei der abgebenden Stelle angelegt oder im Archiv zusammengestellt.

 

Übersicht über die benutzbaren Bestände

An dieser Stelle finden Sie eine Auflistung aller benutzbaren Bestände im Universitätsarchiv. Einige Privatarchive sind nicht für die öffentliche Benutzung freigegeben. Bitte beachten Sie, dass Datenschutzgesetze und das Sächsiche Archivgesetz eine Sperrung von Archivalien vorsehen.

Die Bestandsbeschreibung der Digitalen Archivalien bietet vor der Anmeldung in unserer Recherche einen Überblick:

Bayrische Nation

Digitale Fotosammlung

Fotosammlung

Frauenkolleg

Grosses Fürstenkolleg

Juristenfakultät

Kleines Fürstenkolleg

Medizinische Fakultät

Meissnische Nation

Museales Sammlungsgut

Personalakten

Philosophische Fakultät

Plakatsammlung

 


3.Online-Recherche nach Suchbegriffen

 

Sie suchen eine Person, einen Ort oder ein Ereignis? Mit unserer neuen Suchmaske können Sie noch zielgerichteter suchen. Durchsuchen Sie die etwa 1 Million online verfügbaren Einträge. Filtern Sie Ergebnisse und finden Sie so noch schneller, was Sie suchen.

 

 


4. Recherche in den Historischen Datensammlungen des Universitätsarchivs Leipzig

Dazu gehören Studentenlisten, biographische Dossiers, Chroniken, Disziplinarverfahren mit Karzerstrafen, Abschriften der Promovenden aus den Doktorbüchern der Fakultäten oder Auflistungen über entzogene akademische Grade.

Überblick Historische Datensammlungen

 

 


 

 

Adresse & Lesesaal
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Universitätsarchiv Leipzig
Prager Strasse 6
04103 Leipzig
Telefon: +49 341 – 9730200
Telefax: +49 341 – 9730219
E-Mail: archiv@uni-leipzig.de

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