Ausstellungen des Universitätsarchivs Leipzig

Kabinettausstellung.

Dauerausstellung im Universitätsarchiv Leipzig,
kuratiert von Dr. Jens Blecher.

2017/18

Gemeinschafts-Ausstellung sächsischer Universitätsarchive

„Frauenbilder an sächsischen Universitäten“

Universitätsarchiv Leipzig, das Universitätsarchiv Freiberg, das Universitätsarchiv Dresden und das gastgebende Universitätsarchiv Chemnitz.

 


Vorausschau 2018

Zeitgenössische Fotografie. Die Universität vor 25 Jahren.


Zeitstrahl & Archivalien. Chronik der Friedlichen Revolution.

Online-Ausstellung.

Leipzig 1989/90


Tafeln, Online-Ausstellung.

Leipziger Frauenbilder

2016.

Informationen:

Manch eine wird, das sage ich,
in künftigen Zeiten an uns denken.

Sappho, griechische Dichterin (ca. 613 – 580 v.u.Z.)

Zum 150-jährigen Gründungsjubiläum des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins (ADF) in Leipzig entstand 2015 eine Ausstellung, die den Blick in die weibliche Vergangenheit
der Alma Mater Lipsiensis richtete. Die als „Frauenschlacht“ bespöttelte erste gesamtdeutsche Frauenkonferenz von 1865 in Leipzig forderte das Recht auf Bildung als Kernforderung ein, schließlich waren Frauen schon seit langer Zeit mit der Universität verbunden.

Die Geschichte der 1409 gegründeten Alma Mater Lipsiensis ist ohne weibliche Beteiligung nicht vorstellbar. In der früheren Geschichtsschreibung wenig beachtet, spielten Frauen doch bereits seit dem Mittelalter eine verborgene und oft maßgebende Rolle bei der Entwicklung der sächsischen Landesuniversität. Anlässlich des Gründungsjubiläums des ADF war es uns ein Anliegen die Wegbereiterinnen des weiblichen Bildungsdrangs durch die Ausstellung #3G. GATTIN. GASTHÖRERIN. GLEICHSTELLUNG. Bildungsgerechtigkeit an der Universität Leipzig sichtbar zu machen.
Anhand ausgewählter Biografien wird der weibliche Einfluss auf die Geschicke der Alma Mater nachgezeichnet, um schließlich die Brücke zur Gegenwart und Zukunft der Gleichstellungspolitik der Universität Leipzig zu schlagen. Die Ausstellung, die von Oktober bis Dezember 2015 im Neuen Augusteum und im März 2016 im Neuen Rathaus der Stadt Leipzig gezeigt wurde, stieß auf durchweg positive Resonanz. Der zahlreich geäußerte Wunsch nach einem Katalog veranlasste uns dann im Nachgang zur Ausstellung diese erweiterte Publikation aufzulegen. Die Alma Mater des 21. Jahrhunderts wird durch Frauen inspiriert und entscheidend mitgeprägt, deshalb wurde der Katalog um 12 Interviews mit Frauen erweitert, die heute an der Universität Leipzig wirken und spannende Einblicke in ihre Biografien erlauben und erlebte Bildungsgerechtigkeit wie Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen. Die Idee für diese Interviews geht auf Frau Dr. Uta Kremer zurück, der an dieser Stelle nachdrücklich für diese Initiative, für die praktische Umsetzung und die Bereitstellung der Texte gedankt sei.

Weder Ausstellung noch Katalog wären ohne vielfältige Unterstützung realisierbar gewesen: Ein besonderer Dank geht an Frau Dörte Schimke, die die Ausstellungstexte verfasste und stilsicher historischen Fakten in erlebbare Geschichte(n) verwandelte. Axel Schöpa zeichnete für das grafische Konzept von Ausstellung und Katalog verantwortlich und sei an dieser Stelle ebenfalls mit dankenden Worten bedacht. Nicht zuletzt für unermüdliches Korrekturlesen, kürzen von Interviews und diskutieren über Layoutfragen möchten wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gleichstellungsbüros der UL, allen voran Diana Hillebrand, Carolin Demus und Manuela Neue, unseren herzlichen Dank aussprechen.
#3G. GATTIN. GASTHÖRERIN. GLEICHSTELLUNG. an der Universität Leipzig war das erste Kooperationsprojekt von Universitätsarchiv und dem Büro des Gleichstellungsbeauftragten und genau wie die Geschichte des weiblichen Bildungsdranges ist auch die letzte Seite dieser Kooperation noch nicht aufgeschlagen.
Georgt Teichert, Gleichstellungsbeauftragter
der Universität Leipzig

Dr. Jens Blecher, Direktor des Universitätsarchivs Leipzig

Leipzig, im Sommer 2016

 


Kabinett-Ausstellung.

Ausstellung „Matricula“ März 2016

Matrikel aus dem Universitätsarchiv Leipzig.

“Matricula” im Ausstellungs-Kabinett des Universitätsarchivs Leipzig, kuratiert von Prof. Dr. Rainer Behrends, ehemaligem Kustos der Universität Leipzig.


Tafeln, Wanderausstellung, Online-Ausstellung.

Ausstellung „Leipziger Frauenbilder“.

1. bis 10. März 2016 in der Unteren Wandelhalle, Neues Rathaus, Leipzig.

Finisage und Ausstellungsgespräch im Neuen Rathaus Leipzig.
Finisage und Ausstellungsgespräch im Neuen Rathaus Leipzig.

Online- Projekt.

Kleine digitale Universitätschronik.

Content Tagging, Digital Humanities, digitale Geisteswissenschaften, digitales Archiv.


Kabinettausstellung.

„Lin Yutang. Studium und Promotion. Von Jena nach Leipzig“

7. bis 22. Oktober 2015, Universitätshauptgebäude Jena (Raum 25, Fürstengraben 1), montags bis donnerstags 12­ – 16 Uhr. Eröffnung: 6.10.2015, 18.15 Uhr, HS 24, UHG, anschließend Rundgang durch die Ausstellung.

Universitätsarchiv Leipzig/Universitätsarchiv Jena

Informationen:

Die Universität Jena zeigt Ausstellung zu Literat, Linguist und Übersetzer Lin Yutang Der Chinese Lin Yutang (1895­1976) war der erste Schriftsteller seines Landes, der seine Karriere im Ausland begründete. Neben China und den USA wirkte er auch in Deutschland als Literat und Linguist. Zu einem seiner bekanntesten Werke gehört etwa „Weisheit des lächelnden Lebens“, das 1937 erschienen ist und zum Bestseller wurde. Er hat zahlreiche klassische chinesische Texte v. a. ins Englische übersetzt und dadurch den Kulturtransfer zwischen Europa und China verstärkt. Zum Mittler wurde er auch durch eigene Wortkreationen: So gab er dem Begriff Humor im Chinesischen eine neue Bedeutung, die sich vom deutschen Begriff herleitete. Gleich vier Mal war Lin für den Literaturnobelpreis nominiert (1940, 1950, 1973 und 1975), vor allem wegen seines 1939 erschienenen Buches „Moment in Peking“. Studienzeit in Deutschland beeinflusste seine literarische Entwicklung Einen Teil seines Studiums und seiner Promotion absolvierte der westlich erzogene Lin Yutang an der Universität Jena und der Leipziger Universität. Die Studienzeit in Deutschland beeinflusste seine weitere literarische Entwicklung und ermöglichte ihm den Aufstieg in die internationale Literaturwelt. Andererseits lernte er das Chinesische und die chinesische Kultur erst in Deutschland richtig kennen. Der Studienaufenthalt des Chinesen an der Universität Jena während des Sommersemesters 1921 ist eines der vielen Beispiele aus der langen Tradition, die bis heute fortgeführt wird, internationale Studierende in der Saalestadt willkommen zu heißen. So studieren derzeit knapp 400 Chinesen an der Universität Jena. Anlässlich seines 120. Geburtstages am 10. Oktober haben die Archive der Universitäten Jena und Leipzig sowie die Deutsch­Chinesische Gesellschaft Jena Lin Yutang zu Ehren eine KabinettAusstellung initiiert. Unter dem Titel „Lin Yutang. Studium und Promotion. Von Jena nach Leipzig“ werden vom 7. bis 22. Oktober 2015 erstmals die Dokumente zu Studium und Promotion des Chinesen der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Ausstellungskabinett im Hauptgebäude (UHG) der Universität Jena (Fürstengraben 1) sind montags bis donnerstags von 12­16 Uhr u. a. Briefe, eine Zusammenfassung seiner Dissertation „Zur altchinesischen Lautlehre“, Bücher und Fotos zu sehen.

kuratiert von Prof. Dr. Joachim Bauer, Archiv der Friedrich­ Schiller­ Universität Jena in Zusammenarbeit mit dem Universitätsarchiv Leipzig, Dr. Jens Blecher.

 


 

Ausstellung. Tafeln.

Neues Augusteum der Universität Leipzig. Leipziger Frauenbilder.

Gleichstellungsbüro der Universität Leipzig. Universität Leipzig.
Leipziger Frauenbilder

Wanderausstellung.

 


Ausstellung.Tafeln. Online.

Herbst 89. Zum Gedenken an die friedliche Revolution.

Bilder von Armin Kühne.“ Neues Augusteum der Universität Leipzig, Leipzig 2014.

Wanderausstellung.


 

Ausstellung, Tafeln.

„Die Gedanken sind frei? Studentischer Widerstand in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert.“

gemeinsame Ausstellung der Bundeswehr-Universität München und der Universität Leipzig, Januar 2008: Eröffnung mit einem Festkolloquium in der Bundeswehr- Universität München, 2008.

 


Ausstellung. Tafeln, Jubiläumsausstellung, Online-Ausstellung.

Werner Heisenberg zum 100. Geburtstag

Wanderausstellung.


Tafeln, Online-Ausstellung, Zeitgeschichte

Leipzig im Herbst’89

 


Bildarchiv Armin Kuehne


Ausstellung

„Ludwig F. Weickmann und die Gründung des Geophysikalischen Observatoriums Collm (GOC)“

gemeinsame Ausstellung mit der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, der Fakultät für Physik und Geowissenschaften (Universität Leipzig) und der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft e.V. Oktober 2007: Eröffnung mit einem Festkolloquium in der Universität Leipzig, 2007.


Ausstellung

„Deutsch-jüdische Naturwissenschaftler an der Universität Leipzig zwischen 1900 und 1945.“

Dezember 2003 Eröffnung im Simon-Dubnow-Institut, Leipzig, 2003.


Ausstellung „Von der Universität in den GuLAg. Studenten mitteldeutscher Universitäten im sowjetischem Straflager Workuta 1945 bis 1995“ 22.Oktober bis 19.Nov. 2003 Hauptgebäude der Universität Halle/S., April/Mai 2004 im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig, Oktober/November 2004 Offiziersschule des Heeres in Dresden, Dezember/Januar 2005/2006 „Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden“, 2003.

 


Ausstellung. Tafeln.

Neues Augusteum der Universität Leipzig. Online-Ausstellung. Zeitgeschichte. Universität Leipzig. Leipzig.
25 Jahre Friedliche Revolution
„ Herbst 89. Zum Gedenken an die friedliche Revolution. Bilder von Armin Kühne.“ Neues Augusteum der Universität Leipzig, Leipzig 2014.

Wanderausstellung.


Ausstellung, Tafeln, Online.

„Werner Heisenberg. Forscher, Lehrer und Organisator der Wissenschaft. Ausstellung zum 100. Geburtstag.“

Dezember 2001: Eröffnung im Rahmen des dies academicus im Physikalischen Institut der Universität Leipzig, zeitgleich eröffnet im Max-Planck-Institut für Physik (Heisenberg- Institut) München Februar 2002: Eröffnung im Deutschen Historischen Museum Bonn Dauerrausstellung (in Teilen) im Museum „Atomkeller“ Haigerloch, 2001.

Wanderausstellung.


Ausstellung, Tafeln.

„Friedrich Nietzsche – Jahre in Leipzig. Zwischen Studium und Promotion.“

August 2000: Eröffnung im Rektorat der Universität Leipzig., 2000.

 


Ausstellung. Tafeln.

Theodor Litt – Bonn/Leipzig

Bonn-Leipzig. Litt-Archiv. Universität Leipzig. Universität Bonn.

Informationen:  Ausstellung „Theodor Litt“ Oktober 1997: Eröffnung zur feierlichen Übergabe des Nachlasses von Prof. Theodor Litt an die Universität Leipzig Dauerausstellung in der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig, 1997.

Wanderausstellung.


Ausstellung. Tafeln. Kabinettausstellung.

Thomas Mayer | Ein Leben für die Zeitung

Zeitgeschichte. Universität Leipzig. Zeitgenossen, Zeitzeugen.


Tafeln. Kabinettausstellung.

Ausstellung

Prag/Leipzig. „1348 und 1409. Von der Universität in Prag zur Universität Leipzig“

gemeinsame Ausstellung der Karls-Universität Prag und der Universität Leipzig. November 2011: Eröffnung in der Universität Leipzig., Leipzig 2011.

 


Tafeln, Online-Ausstellung

Eingemauert. Die sächsischen Hochschulen und der 13. August 1961.

Chemnitz. Freiberg. Dresden, Leipzig. Zeitgeschichte. Konrad-Adenauer-Stiftung. Universität Leipzig. Land Sachsen.

Informationen: Ausstellung „Eingemauert. Die sächsischen Hochschulen nach dem 13. August 1961. Eine Ausstellung zur Erinnerung an den Tag des Mauerbaus vor 50 Jahren..“ gemeinsame Ausstellung der vier sächsischen Universitäten mit einem Begleitprogramm der Konrad-Adenauer-Stiftung Sachsen. April 2011: Eröffnung im Foyer des Sächsischen Landtages in Dresden., 2011.

Wanderausstellung.


 

Kabinettausstellung.

Kunst und Chemie. Die Familie Hein zwischen Malerei und Naturwissenschaften.

Institut für Kunstgeschichte. Chemie. Universität Leipzig.


Online-Projekt
Ehrenbuch der Universität Leipzig | Opfer der Diktaturen

 


 

Online-Ausstellung

Universität und Erster Weltkrieg

Ausstellung, Tafeln, Publikationen zum Studentischen Widerstand an der Universität Leipzig, Studentischer Widerstand an mitteldeutschen Universitäten. Studentengeschichte, Universität Leipzig
Studentischer Widerstand an der Universität Leipzig.
Informationen: Ausstellung „Studentischer Widerstand an der Universität Leipzig 1945-1955.“ April 1996: Eröffnung der Ausstellung mit einem Podiumsgespräch in Leipzig Januar 1997: Eröffnung der Ausstellung an der Universität München April 1997: Eröffnung der Ausstellung mit der Stiftung Sächsische Gedenkstätten Dresden an der TU Dresden September 1997: Eröffnung der Ausstellung an der Thomasschule in Leipzig Weitere Ausstellungsorte 1998: Sächsisches Staatsarchiv Leipzig, Universität Konstanz, Bundeszentrale für politische Bildung Bonn, Universitäts- und Landesbibliothek Göttingen Weitere Ausstellungsorte 1999: Wolfgang-Natonek-Akademie in Kottenheide (Vogtland), Bürgerkomitee Sachsen-Anhalt e.V. in Magdeburg, Bautzen-Forum in Bautzen, Nikolaikirche in Leipzig Weitere Ausstellungsorte 2000: Lessing-Gymnasium in Kamenz August 2006: MfS-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen Januar 2008: Universität der Bundeswehr München., 1996.

Wanderausstellung.


Ausstellung, Tafeln

„Gegen den Strom. Christliche Studenten an der Karl-Marx-Universität Leipzig.“

Juni 1997: Eröffnung im Hochschulzentrum des 27. Deutscher Evangelischen Kirchentags in Leipzig März 1998: Eröffnung im Staatsarchiv Leipzig Weitere Ausstellungsorte 1998: Nikolaikirche in Leipzig, 1997.


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Informationen und Anfragen bei Dr. Jens Blecher, Direktor des Universitätsarchivs Leipzig.

Universitätsarchiv Leipzig
Prager Strasse 6
04103 Leipzig
Telefon: +49 341 – 9730200
Telefax: +49 341 – 9730219

E-Mail: archiv@uni-leipzig.de