/Normen und Ethos. Schreiben Archivarinnen und Archivare die Geschichte?

Normen und Ethos. Schreiben Archivarinnen und Archivare die Geschichte?

Frühjahrstagung der österreichischen, tschechischen und deutschen Universitäts- und Wissenschaftsarchive vom 19. bis 21. April 2017 in Wien

 

Im Fokus steht die Erinnerungskultur. Normen und Ethos. Schreiben Archivarinnen und Archivare die Geschichte? Diese und andere interessante Fragen werden in unterschiedlichen Vorträgen behandelt. Auch in Wien ist das Aprilwetter kalt, regnerisch und mit Schneeregen durchsetzt. Am Abend des 19. April 2017 erfolgt die Begrüßung der Tagungsteilnehmer durch die Prof. Dipl.-Ing. Dr. Sabine Seidler, Rektorin der TU Wien und HR Mag. Dr. Willibald Rosner, Präsident des Verbandes Österreichischer Archivarinnen und Archivare. Den Eröffnungsvortrag hält PD Mag. Dr. Heidemarie Uhl von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Ganz ausgezeichnet ist der Festvortrag am 20. April 2017 zum Thema: Wer schreibt die Geschichte?, den Dr. Michael Hochedlinger vom Österreichischen Staatsarchiv/Kriegsarchiv hält. Weitere interessante Vorträge folgen bis zur Mittagspause, u.a. Forschen, Bewerten und Skartieren. Archivare als Geschichtsforscher in Vergangenheit und Gegenwart von Ao. Univ. Prof. Mag. Dr. Martin Scheutz, Universität Wien/Institut für Österreichische Geschichtsforschung, Vom Ethos des Archivierens von Dr. Matthias Buchholz vom Archiv Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und Edvard Beneš im magischen Dreieck: Historiker-Archivar-Editor. Bilanz einer Quellenedition von Dr. Miroslav Kunštát, vom Masaryk-Institut – Archiv der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik. Am 21. April tagen die Arbeitsgruppen im Archiv der Universität Wien. Nachmittags können die Archive besichtigt werden.

Universität für Bodenkultur, Wien, Universitätsarchiv.
Universität für Bodenkultur, Wien, Universitätsarchiv.

 

 

Gemeinsame Frühjahrstagung der österreichischen, tschechischen und deutschen Universitäts- und Wissenschaftsarchive in Wien

“Die jüngste Konjunktur der „Erinnerungskultur“ hat zudem die Archive wieder stärker in der Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Die Nachfrage nach Primärinformationen steigt, die Erwartungen von Nutzerinnen und Nutzern an das, was sie im Archiv zu finden hoffen, sind vielfältiger geworden. Wieweit können und sollen Archivarinnen und Archivare diese Wünsche berücksichtigen bzw. bei ihrer Bewertungsarbeit antizipieren?”
Die Fachgruppe der UniversitätsarchivarInnen und ArchivarInnen wissenschaftlicher Einrichtungen lädt ein zur Frühjahrstagung vom 19. bis 21. April 2017 in Wien.

Die Tagung wird von den Archiven der Technischen Universität Wien, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, der Universität Wien und der Universität für Bodenkultur ausgerichtet.

Das Generalthema lautet:

Normen und Ethos. Schreiben Archivarinnen und Archivare die Geschichte?

Ausgerichtet wird die Tagung von den Archiven der Technischen Universität Wien, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, der Universität Wien und der Universität für Bodenkultur. Ab sofort ist die Tagungswebsite (http://www.voea.at/56.html) online. Bitte melden Sie sich über die Tagungswebsite baldmöglichst zu dieser Tagung an.

Ort:
Technische Universität Wien
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Archiv der Universität Wien

Der Anmeldeschluss ist der 1. März 2017.

Über “Klassische Bestandstektonik im digitalen Zeitalter. Archive zwischen Pertinenz, Provenienz und Metadaten” referiert Frau Katharina Schlüter vom Universitätsarchiv Leipzig.

Zum vorläufigen Programm:

 

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